Ortho-Bionomy


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Full-Body-Ortho-Bionomy

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"Für den Körper - Für die Sinne"
Ein neuer, innovativer Ansatz in der Ortho-Bionomy

Die Full-Body-Ortho-Bionomy wird auf dem Boden ausgebreiteten Schaumstoffmatten ausgeübt. Der Behandler benützt seine Hände, Füße und seinen ganzen Körper, um die aus der klassischen Ortho-Bionomy bekannte, „angenehme Körperposition" zu finden.
Bei dieser Variante der Ortho-Bionomy entsteht ein tiefer Körperkontakt und eine enorme Entspannung, so-wohl bei Behandler/in als auch bei der behandelten Person.

Die Full-Body-Ortho-Bionomy wurde aus den Positionen der klassischen Ortho-Bionomy entwickelt. Ich habe mir schon seit einigen Jahren überlegt, wie man die Ortho-Bionomy ohne Behandlungsliege aus-üben könnte. Früher, zu Beginn de Ortho-Bionomy in Deutschland, waren viele Laien in unseren Kursen, um die Ortho-Bionomy zu lernen. Oft überwanden die damaligen Studenten nicht die Hürde, sich einen Massage-Tisch zu kaufen, um die von uns gelehrten Positionen und Griffe, die alle auf den Einsatz einer Behandlungsliege abgestimmt waren, anzuwenden. Als ich dies erkannte, beschäftigte mich ständig die Frage, wie man Ortho-Bionomy Griffe ohne Behandlungsliege anwenden könnte.
Nun habe ich die Lösung gefunden und das Resultat ist die„Ganzkörper-Ortho- Bionomy".
Nach langem Experimentieren gelang es mir die Ortho-Bionomy auf den Boden zu stellen und die Griffe der klassischen Ortho-Bionomy zu modifizieren und sogar zu vereinfachen, so daß jetzt für die Ausübung der Ortho-Bionomy kein Massage-Tisch mehr notwendig ist. Dies eröffnet die Perspektive, Ortho-Bionomy allen Menschen nahe zu legen und sie als Methode für interessierte Laien problemlos zu etablieren. Der Selbsterfahrungsaspekt rückt nun in den Vordergrund. Ortho-Binomy Behandler, die Ausbildung absolviert haben, können jetzt Selbsterfahrungsgruppen mit Ortho-Binomy anbieten und eine Anzahl von Klienten über Körper-Selbsterfahrung und Sinnlichkeit anleiten.
Die Methode kann gänzlich aus einem thera-peutischen Kontext gehoben und auch praktiziert werden. Ein wichtiges Prinzip ist die Einfachheit der Griffe und Positionen, die es ermöglicht sich tief auf das Spüren und Einfühlen in die andere Per-son einzulassen, und somit einen energetischen Kontakt zu anderen Person herzustellen.

Indem sich der Behandler aus seiner ausgewählten Position an der Behandlungsliege als „Wissender" und Behandelnder auf die gleiche Ebene wie der „Klient" begibt, baut er Hierarchien ab und teilt dem anderen mit, ich bin so wie Du.Der Behandler begibt sich auf die Ebene:" We are all one.", einem Prinzip, das in der Ortho-Bionomy gern gesehen ist. Diejenigen, die Ortho-Bionomy schon eine Weile praktizieren wissen, daß wir in der Behandlung Energien austauschen und daß in der „real Ortho-Bionomy"

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Die Aura Arbeit geht jedoch in der Ortho-Bionomy sehr einfach. Man lernt als Behandler, die eigene Wahrnehmung zu schulen und zu schärfen. Auch in dieser Phase gelten die Grundprinzipien der Ortho-Bionomy, im wesentlichen, daß nichts forciert werden soll.So kann Ebewie sie vom Erfinder der Methode, A. Pauls, bezeichnet wird, es eher zu einer Verschmelzung kommt, zu einem inneren Verstehen zweier Organismen, auf einer energetischen Ebene.Praktizieren beide Personen, sowohl Behandler als auch die behandelte Person, die Ortho-Binomy, ist es nicht schwer, während der Behandlungsstunde, einfach die Rollen zu tauschen, einen fließenden Wechsel zwischen aktiver und passiver Rolle zu vollziehen sich ein Gleiten zwischen Geben und Nehmen einstellen, mit dem Resultat, daß beide Personen in einen tiefen Entspannungszustand, gleich einer „Heiltrance" geraten. Eine FBOB Sitzung dauert in der Regel ca. 1-2 Stunden und kann zeitlich noch weiter ausgedehnt wer-den. Die Ausübenden nehmen sich viel Zeit, um auf einander einzugehen.
Die einfachen und sehr entspannenden Griffe und Positionen der Full-Body-Ortho-Bionomy ermöglichen es dem Behandler, sich selbst sehr tief zu ent-spannen, da er selbst in angenehmen Positionen liegt bzw. sich so lagert, z.B in Rückenlage, Seitlage, unterstützt von Kissen etc., so daß er sich völlig entspannen kann, während er einen Griff bei der Person anwendet.
Als ich mit der FBOB experimentierte, habe ich versucht mich auf der Matte zu entspannen. Dabei habe ich mich unter Zuhilfenahme von Kissen entspannt gelagert und die andere Person mit meinen Fußsohlen kontaktiert. An den Fußsohlen gibt es im Solarplexusbereich intensive Energiezonen oder Chakren, wie immer man diese Zonen bezeich-nen will, die es ermöglichen einen tiefen energetischen Kontakt zum Gewebe/Muskeln herzustellen. Sofort stellt sich eine Phase 5 Bewegung (dynamische, autokorrektive Gewebebewegung) ein, die ein feinfühliger Mensch wahrnehmen kann.

Beispiel: Man kann so die Hüfte der behandelten Person mit seine Füßen anheben und herausfinden, in welche Richtung sie, gemäß den Prinzipien der Ortho-Bionomy, gehen will. Entsprechend den Prinzipien der Ortho-Bionomy unterstützt man die Bewegung sanft mit seinen Füßen und hält die Positon in einer angenehmen Stellung, bis man einen Impuls der Person spürt, der auf eine Entspannungs-Reaktion hindeutet. Neu ist, daß sich der Behandler, der sich z.B. in Rückenlage befindet, sehr gut entspannen kann. Ich habe oft entdeckt, daß ich in einen Art Trance-Zustand gelange, in dem sich die Zeit auflöst, in welchem ich einfach ins „Sein" gelange und vor mich hin drifte. Wir wissen aus der Hypnotherapie, daß wir solche Zustände als heilsam nutzen können.
Wenn man eine zeitlang mit den Füßen gearbeitet hat, gelangt man automatisch zu dem Bedürfnis, mehr von seinem Körper einzusetzen.
Dies schafft noch mehr Nähe. Der Körper kommt in archaische Zustände sich geborgen zu fühlen und loszulassen.

 

 

 

 

Die Full-Body-Ortho-Bionomy eignet sich sehr gut für Personen, die:
einen einfachen Ansatz wünschen.
Paare, die über Experimentieren von Körperberührung wieder zueinander finden wollen.
Paare, die über die Jahre ihrer Beziehung Kontakt zu sich verloren haben und die nach einer Möglichkeit suchen, wieder Nähe zu finden.
Laienbehandler/innnen, die die Ortho-Bionomy praktizieren wollen, Menschen, die tief berührt werden wollen und ihre „Körperwahnehmung" entwickeln wollen.
Ortho-Bionomie Behandler/innen, die die Rollen während Sitzungen austauschen wollen bzw. traditionelle Rollen zwischen Behandler und Klient aufheben wollen.
Ortho-Bionomisten, die kreativ sein wollen, sich in Gruppen in entspannende Positionen begeben wollen, ein „Wir-Gefühl" in dieser Arbeit einrichten wollen. Es gibt dann den sog. Verbindungseffekt, schmelzende, allzugehörige Gefühle.

 


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Ortho-Bionomy

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Sanfte Körperarbeit
zur Entspannung von Muskel und Skelettsystem Harmonisierung der menschlichen Aura- und Ausgleich der
Körperenergien

Die Ortho-Bionomy setzt sich zum Ziel, Spannungen in den Muskeln, Gelenken, Eingeweiden und im Körper-Energiesystem zu lösen, um dem Organismus zu einer neuen, effektiveren Balance und Fluß der Körperenergie und einem gesteigerten Wohlbefinden zu verhelfen.
Darüber hinaus wird das uns umgebende Energiefeld, unsere Aura, ausbalanciert und harmonisiert. Mittels Spiralenergiemustern tritt der Ortho-Bionomist in Kontakt mit dem Energiesystem der behandelten Person, die diese Muster auf der energetischen Ebene erkennt, interpretiert und eine Neuordnung der Körperenergien, physiologischen und muskuloskelettalen Muster erwirkt.
Oft wird bei behandelten Personen eine Verhaltensänderung auf der emotionalen Ebene erreicht.


Der Begründer:

Dr. Arthur Lincoln
Pauls, D.O.


Arthur Lincoln Pauls ( geb. 1929), ein anglo-canadischer Osteopath, entwickelte in den 60-ziger Jahren dieses Konzept über einen längeren Zeitraum hin. Dr. Pauls war Judo Lehrer und leitete zu jener Zeit ein Judo-Dojo in England. Er beschäftigte sich intensiv mit den Budo-Kampfkünsten und deren Philosophie der Gewaltfreiheit. Da seine Schüler sich des öfteren verletzten, sich Verstauchungen und Verrenkungen von Gelenken zuzogen, begann er sich für natürliche Methoden der Gesundheitsvorsorge, Osteopathie und Naturheilkunde zu interessieren.


Osteopathische Techniken als Grundlage für die Ortho-Bionomy:
Es dauerte nicht lange bis er sich zu einem Osteopathie-Studium in London entschied. Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, begründet von dem Amerikaner A. T. Still, die den Zusammenhang von Minderbeweglichkeit von Gelenken zu anderen Organsystemen betont und über Berühren bzw. Handgriffe am Bewegungsapparat und Einge-weidesystem versucht auf den Gesamtorganismus wohltuend Einfluß zu nehmen.
Obwohl Dr. Pauls dieser Ansatz zusagte, entwickelte er schon während seiner Ausbildung eine gewisse Zurückhaltung gegenüber forcierten Manipulation der Wirbel-und Extremitätengelenke. Im Volksmund wird dies als gewaltsames „Einrenken" von Wirbelgelenken bezeichnet. So begann seine Suche nach alternativen Techniken.
Es dauerte nicht lange bis er auf den gewaltfreien Ansatz des Us-amerikanischen Osteopathen Lawrence Jones traf, dessen Prinzipien sich Pauls zu eigen machte.
Durch Zufall entdeckte Jones, daß Gelenke gelockert und gelöst werden können, wenn man eine schmerzfreie und entspannte Positionierung für das jeweilige Gelenk findet. d.h. man muß den Körper oder einzelne Körperteile so verdrehen bis man merkt, daß diese bestimmte Position bzw. Lagerung entspannend für ein Gelenk wirkt, um dann diese Position für 90 Sekunden zu halten. Über diese Positionierung wird ein neuro-muskulärer Reflex ausgelöst. Der Organismus führt dann eine Selbstregulation durch, indem er losläßt und ein neues Spannungsgleichgewicht in der Muskulatur einrichtet. Pauls begriff dieses Prinzip sofort, ja, er konnte es sogar noch optimieren indem er eine leichte Kompression beider Gelenkspartner hinzufügte. So konnten aus der 90 Sekunden-Korrektur-Positionierung eine 20 Sekunden Positionierung werden. Dr. Pauls konnte immer mehr feststellen, daß der Körper ein natürliches Maß an Selbstregulation besitzt, wenn man ihm nur die Möglichkeit dazu gibt. Daraus entwickelte er dann seine Methode, die er Ortho-Bionomy nannte.
„Ortho" bedeutet gerade, aufrecht, richtig und Bionomy kann mit bionomisch, d.h. im Fluß mit den Lebensgesetzen übersetzt werden.

Die Grundregeln der
Ortho-Bionomy wurden von Dr. Pauls folgendermaßen formuliert:

* Der Ortho-Bionomist respektiert die behandelte Person als Individuum
* Er unternimmt keine gewaltsamen Manipulationen und Griffe und zwingt dem anderen Organismus nichts auf.
* Der Ortho-Bionomist vertraut auf die natürlichen Selbstheilungsmechanismen unseres Organismus
* Der Ortho-Bionomist leistet Hilfestellung bei den sich darbietenden Veränderungsprozessen.

Ortho-Bionomy ist nicht „Nicht-Tun", sondern geschehen lassen, wozu der andere im Moment bereit ist.

Die verschiedenen
Phasen in der Ortho-Bionomy:

Die Ortho-Bionomy wurde von Pauls im Laufe von einigen Jahren entwickelt. Je nach Entwicklungsstand benannte Pauls seine Techniken als verschiedene Phasen, „phased-reflex-techniques". Die Phasen werden von Phase 1 bis Phase 7 eingeteilt.
Phase 1 bis 3:
Hierbei handelt es sich um Mobilisations-Techniken der Wirbelsäule und mehr oder weniger mechanische
Positionierungstechniken von Gelenkstellungen.

Die eigentliche Ortho-Bionomy beginnt mit der Phase 4.

Phase 4:
Punkte und Positionen
Diese Phase kann kurz mit den Schlagworten: Punkte und Positionen gekennzeichnet werden.
Hier beginnt die eigentliche Ortho-Bionomy. Der Ortho-Bionomist stellt feinfühlig ein Gelenk oder einen Muskel in einer Entspannungsposition ein, er findet die Stellung die am entspanntesten ist für die ausgewählte Struktur, und wartet die Entspannungsreaktion des Körpers ab. Zu jener Zeit arbeitete Dr. Pauls noch mit den Jones’schen „Triggerpunkten" die auf bestimmte Gelenksstrukturen hinweisen. Wird der meist gelenksferne „Triggerpunkt" entspannt, löst sich die entsprechende Gelenkstruktur. z.B befindet sich der „Trigger-Punkt" bzw. Druckempfindliche Punkte von L1 an der Innenseite des vorderen, oberen Darmbeinstachels.

Phase 5:
Die Phase 5 kennzeichnet sich dadurch, daß der Behandler den feinen Bewegungen der Gewebe folgt

Bei der Anwendung der feinfühligen Positionierungsgriffe bemerkte Dr.Pauls wiederholt, daß manche Klienten dazu neigten eigene Spontanbewegungen durchzuführen. Der Organismus gab von sich aus den Impuls an die Gewebe (Muskel, Knochen etc.) sich in bestimmten feinen Bewegungen auszudrücken. Als Pauls diesen Bewegungen nachgab, war es für ihn bald klar, daß der Körper sich durch diese Bewegungen selbst korrigierte bzw. sich von Spannungen befreite. Folgte man diesen von innen kommenden Bewegungen eine gewisse Zeit lang, so konnte man eine deutliche Entspannung in der behandelten Muskulatur feststellen bzw. eine größeren Bewegungsspielraum in den Gelenken wahrnehmen. Die Qualität der Gewebebewegungen, so konnte Dr. Pauls feststellen, war von Person zu Person verschieden, je nach individuellem Verspannungszustand bzw. traumatischen Ereignis, das auf die Person eingewirkt hatte. Die Bewegung konnte sehr klein sein, eher wie ein Hauch wahrnehmbar oder bis zu ruckartigen Zuckungen in einzelnen Muskeln.

In dieser Phase verhält sich der Behandler nur noch passiv und folgt dem Gewebe der Person, die sich spontan in ihrem Muster ausdrückt Das Muster kann manchmal für Außenstehende bizarr und ungewöhnlich verdreht aussehen, es ist jedoch so, daß der Körper mit seinem „inneren Wissen" gerade solche Positionen aufsucht um seine Selbstkorrektur zu vollziehen. Man könnte diese Bestrebungen dahingehend deuten, daß der Organismus genau den umgekehrten Weg aus der Verspannung heraus wählt wie er hineingekommen ist..

Phase 6:
Die Harmonisíerung der Aura:

Ortho-Bionomy bedeutet immer mit dem Körper auf angenehme Weise in die freie Richtung arbeiten und den Körper sich in seinen feinen Bewegungsimpulsen ausdrücken zu lassen, um ihm zu mehr Harmonie und freierer Pulsation zu verhelfen.
Dr. Pauls stand durch seine intensive Beschäftigung mit dem Judo-Weg den östlichen Auffassungen über die Lebensenergie (Ki, Prana etc.) sehr nahe. Er bemerkte immer wieder während er mit Klienten die Phase 5 praktizierte, daß es zusätzlich zur Gewebebewegung eine noch andere Bewegung gab, die sich für ihn weiträumiger anfühlte, noch feiner war, die sogar vorhanden war, wenn sich das behandelte Körperteil, z.B. der Nacken, gar nicht bewegte. Er verringerte den physischen Kontakt zur behandelten Person immer mehr, bis er seine Hände einige Zentimeter vom Körper entfernt hielt. Auch hier war eine feine, wellenartige, pulsierende Bewegung wahrnehmbar, die Dr. Pauls unterstützte. Er konnte auch feststellen, daß sich zwischen seinen Händen eine gewisse Spannung aufbaute, die er durch verschiedene Handpositionen verändern konnte. Dieses Phänomen wurde von ihm als Aura-Phänomen bezeichnet. Seine weiteren Forschungen richtetet sich auf das Spüren und Verändern der wahrgenommenen Spannungen in der feinstofflichen Aura.
Er konnte immer mehr feststellen, daß sich die Korrekturen am Bewegungsapparat stabilisierten, wenn sie in der Aura ebenfalls vollzogen worden waren. Als Konsequenz baute er regelmäßig Aura-Ausgleichs-Techniken in seine Behandlungen ein. So war die Phase 6 entstanden.

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Die Aura Arbeit geht jedoch in der Ortho-Bionomy sehr einfach. Man lernt als Behandler, die eigene Wahrnehmung zu schulen und zu schärfen. Auch in dieser Phase gelten die Grundprinzipien der Ortho-Bionomy, im wesentlichen, daß nichts forciert werden soll.„Wenn die Aura gepuscht wird", so Dr. Pauls, kann es zu starken Reaktionen des Organismus der behandelten Person kommen. Deshalb geht auch hier der Ortho-Bionomist sehr sanft und einfühlsam vor.

Phase 7:
Die Verwendung
von universellen Spiral-Energie-Mustern

Dr. Pauls beschäftigte sich immer mehr mit Naturheilverfahren und deren Philosophie. So war er bestrebt universelle Heilmuster herauszufinden.
Die Phase 7 wurde ihm eines nachts in einem Traum offenbart. Ein „weiser Mann" zeigte im dieses Energiemuster in diesem Traum, und Pauls wandte es sofort, anderntags, in seiner Praxis an und es funktionierte. Um die Phase 7 ausführen zu können, muß man jedoch in der Lage sein, die Energie der Aura, bzw. die Ki-Energie wirklich fließen zu spüren. Die Phase 7 hat nichts, wie in anderen Systemen vorkommend, mit Visualisierung von Symbolen zu tun, sondern man kann wirklich die Energie lenken, wie es in fernöstlichen Kampfkünsten (Kung fu, Qi Gong etc.) Brauch ist.
Dr. Pauls versuchte mittels dieser hohen Ebene auf das Energiesystem der Person regulierend einzuwirken.

Ortho-Bionomy -
Cranial Work

Der Ansatz der Ortho-Bionomy kann auch auf den menschlichen Schädel, d.h. Arbeit mit der Pulsation der Schädelknochen angewandt werden. Dr. Paul folgt hierbei seinem energetischen Ansatz.
Derzeit ist in den europäischen Länder die sogenannte „Cranio-Sacral-Therapie" oder „Schädelosteopathie" als Behandlungsmethode in Mode gekommen. Die Ortho-Bionomy Cranial-Methode hat einen ganz anderen Ansatz, der entsprechend dem Charakter der Ortho-Bionomy einfach ist.. Wir arbeiten in der Ortho-Bionomy nicht mit dem „Cranio-Sacral-System", sondern wenden die Prinzipien der Ortho-Bionomy auf den Schädel an, in einer ebenso subtilen Form, wie die Cranio-Sacral-Behandler. Dr. Pauls setzt jedoch viele Spiralenergiemuster ein, um die Selbstregulationskräfte im Schädel anzuregen. Die Ortho-Bionomy Cranial-Arbeit ist eine einfache und spektakuläre Ergänzung zu den „Phased reflex techniques"

Ergänzende Techniken zur Ortho-Bionomy:
Als ergänzende Techniken können in der Ortho-Bionomy noch die „Chapman-Reflex-Techniken" eingesetzt werden. Diese neurolymphatische Re-flexpunktbehandlung nimmt regulierend Einfluß auf die inneren Organe und Hormonsystem.
Darüber hinaus kommen manchmal, je nach Behandler, noch isometrische und isotonische Muskelentspannungstechniken zum Einsatz

Der Traum von
Dr. Pauls:

Alle machen Ortho-Bionomy

Der Traum von Dr. Pauls von der Ortho-Bionomy:
„Es ist mein Traum, daß viele Menschen, sowohl professionelle Behandler, wie auch interessierte Laien, und Kinder die Ortho-Bionomy untereinander anwenden. Ortho-Bionomy ist keine Therapie, es ist eine Begegnung zweier Organismen in einem bestimmten Verhältnis, bei dem der eine den anderen respektiert. So können wir loslassen, und das Veränderungspotential in uns entdecken. Die Ortho-Bionomy arbeitet nicht mit Widerständen. Da wir zu nichts gezwungen werden. können wir auf natürliche Weise loslassen und uns von alten Spannungsmustern befreien, indem wir neue, besser funktionierende Muster einrichten. Sowohl auf der emotionalen Ebene, als auf der Ebene der Persönlichkeitsentwicklung haben wir die Möglichkeit zu Wachstum und Selbsterkenntnis."

Ortho-Bionomy als leicht zu erlernende Methode
Für Dr. Pauls war immer wichtig, daß eine Methode leicht erlernbar ist. Deshalb vereinfachte er bestimmte Griffpositonen und für ihn war es auch nicht wichtig, ob seine Konzepte theoretisch erklärbar sind. Ganz aus der Praxis kommend, konnte er sein eigenes System von Griffen und Positionen entwikkeln, die einfach sind, aber in der Anwendung funktionieren.
Die Ortho-Bionomy ist oft als die „Homöopathie in der Körperarbeit" bezeichnet worden. Bildlich gesprochen kann man sogar noch vereinfachen und sagen :„Die Ortho-Bionomy sind „die Bachblüten der Körperarbeit."
Denn im ursprünglichen System von Dr. Bach gibt es nur 38 Blüten, was eine Vereinfachung der Behandlung nach sich zieht. d.h., Dr. Pauls hat sein System von Griffen auf wenige, in der Praxis wirksame reduziert, und den Schwerpunkt auf die Achtsamkeit und Anwesenheit des Behandlers/der Behandlerin gelegt, der durch Nicht-Tun, dem Veränderungsprozess beiwohnt. „Man braucht nicht viel wissen, der Körper weiß selbst genug, um sich zu regulieren! Alles was wir brauchen ist Geduld mit unseren Klienten und etwas Einfühlungsvermögen. Wenn der Behandler sein „Ich will, ... „ ablegt, können natürliche Selbstregulationsmechanismen bzw. Selbstheilungsprozesse in Gang kommen, die dem Organismus zu neuen Erfahrungen führen, die ihm auf seinem Weg helfen, bestimmte Ereignisse, die auf ihn gewirkt haben neu zu ordnen und zu verstehen, so daß er gelöster erscheint."

Wer kann die
Ortho-Bionomy lernen?

Prinzipiell kann jeder die Ortho-Bionomy lernen. Derzeit gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Deutsche Gesellschaft für Ortho-Bionomy regelt die Ausbildung. Es gibt momentan eine Behandler-Ausbildung (10 Wochenenden und ein 5-Tages-Kurs) und darüber hinaus für Personen, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen oder therapeutische orientiert sind, eine Therapeuten Ausbildung.

Darüber hinaus bietet das Institut für Körperarbeit und Kommunikation, Tübingen, Ortho-Bionomy Selbsterfahrungskurse zur Entspannungsbehandlung an. In diese Kurse werden Grundgriffe vermittelt ohne therapeutische Intention.
Ortho-Bionomy ist mit vielen Systemen kompatibel.

Ortho-Bionomy
· steigert das Körpergefühl und zielt auf wachsendes Körperbewußtsein
· hilft dem Körper sich besser zu entspannen
· macht Bewegungen flüssiger, indem Gelenke entlastet werden
· setzt Energien frei, um mit den täglichen Belastungen besser umzugehen
· bringt Ausgleich und Harmonie


Sie eignet sich besonders für Personen, die bisher eher gesprächstherapeutische Ansätze verwirklicht haben und noch eine Körperarbeit hinzunehmen wollen. Oder für Ansätze die eher kommunikativ sind, wie z.B. das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP). Hier kann durch die sanfte Körperarbeit ein Zugang zur
„Körperkommunikation" geschaffen werden.
Bisher fanden auch Personen aus dem Bereich der physikalischen Therapie eine Bereicherung zu eher mechanischen Ansätzen einer rein „manuellen Therapie" Für Heilpraktiker und aufgeschlossen denkende Ärzte kann die Ortho-Bionomy therapeutisch als eigenständiger Ansatz praktiziert werden.
Während die Ortho-Bionomy von Laien als reine Anti-Stress-Behandlung oder als Entspannungsbehandlung angewandt wird, kann sich auch von therapeutisch arbeitenden Personen wie z.B. Psychologen, Heilpraktikern und Ärzten eigenständig therapeutisch genutzt werden.

Die Full-Body-Ortho-Bionomy:
Bei der Full-Body-Ortho-Bionomy (FBOB) handelt es sich um Positionen und dynamischen Muster, die von Hans Diepold, Ortho-Bionomy Lehrer aus Tübingen, aus der Ortho-Bionomy heraus entwickelt worden sind, speziell für Laien, die keine Behandlungstische haben. D.h. es ist möglich die Ortho-Bionomy auf dem Boden, auf ein oder zwei Matratzen oder sonst einer weichen Unterlage auszuführen. Wie immer in der Ortho-Bionomy werden wir auch hier in angenehmen, schützenden Körperstellungen gehalten, es werden jedoch die Füße oder auch der ganz Körper zur Behandlung eingesetzt. Der Behandler begibt sich selbst in angenehme entspannende Positionen, die oft relativ lange gehalten werden. Darüber hinaus wechseln sich Behandler und behandelte Person gegenseitig ab, so daß man bald nicht mehr weiß, wer wen behandelt. Es findet also ein Austausch zwischen Geben und Nehmen statt, ein Austausch zwischen zwei Energiesystemen.
Die Full-Body-Contact-Ortho-Bionomy wirkt sehr entspannend und vermittelt Nähe und Geborgenheit. Bei diesem Ansatz kann man experimentieren, was Körperkontakt bei einem selbst auslöst. Häufig nehmen Paare an einer FBOB-Gruppe teil. Die Selbsterfahrungsgruppen eröffnen die Möglichkeit, mehr Körperbewußtsein oder einen gesteigerten „Body-Sense" zu entwickeln.
Die Full Body-Ortho-Bionomy wird nicht therapeutisch, sondern spielerisch eingesetzt.

Harmonisierung von Körper und Aura
Die Ortho-Bionomy ist eine ausgezeichnete Methode zur Steigerung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens, da Spannungen im Körper auf sanfte Weise ausgeglichen werden und auch der feinstoffliche Energiekörper behandelt wird. In diesem Ansatz ergänzen sich die körperliche Behandlung und die feinstoffliche Energiebehandlung idealerweise. Ortho-Bionomy ist eine Behandlung die „unter die Haut" geht, im Stillen wirkt und von Innen nach Außen eine Veränderung herbeiführt.


Für weitere Informationen:

Adresse des Autors:
Hans Diepold
Ortho-Bionomy-Lehrer
Institut für Körperarbeit und Kommunikation
Nauklerstr. 60
72074 Tübingen