Coaching mit NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren)
Manager, Kommunikatoren, die Ihren Fachgebieten excellente Leistungen erbringen wollen und müssen, brauchen in bestimmten Situationen die Ansprache mit jemanden, der sich nicht im System befindet.
Ein Coaching mit den Mitteln des NLP hilft Klärung der eigenen Standpunkte und Perspektiven zu finden. NLP entstand in den siebziger Jahren, als zwei Amerikanische Wissenschaftler sich eine einfache, aber faszinierende Frage stellten:
Was ist der Unterschied zwischen Menschen, die bestimmte Fähigkeiten vollkommen entfalten und Menschen, denen das nicht oder nur teilweise "gegeben" zu sein scheint?
Um herauszufinden, was die Essenz hervorragender Kommunikation ist, studierten sie berühmte Kommunikatoren wie Milton Erickson, Virginia Satir, Fritz Pearls oder Gregory Bateson. Neugierig fanden sie heraus, welche Elemente der menschlichen Denkweise diese Kommunikationskünstler beflügeln. Aus dem Interesse, subjektives Fühlen, Erleben und Handeln anderer Menschen zu verstehen, zu strukturieren und lernbar zu machen entstand NLP.
Mit NLP fragen: Welche Strukturen hat Ihre subjektive Erfahrung, welche Denkmuster werden offensichtlich, wie können diese Muster erkannt und verbessert werden? Wie organisieren Sie Ihre Orientierungs-, Denk-, Motivations-, Lern-, und Entscheidungsprozesse?
NLP gibt Modelle um z.B. erfolgreiches Lernverhalten als Muster oder Strategie zu erkennen, zu beschreiben und weiterzuvermitteln.
Auf welche Art bauen Sie sich Ihr Weltbild, Ihre Wertvorstellungen, Ihr Selbstbild auf und durch welche Prozesse schränken Sie sich dabei selbst ein?
Mit NLP strukturieren Sie diese Prozesse, um Veränderungen zu ermöglichen. Obwohl NLP ursprünglich unter therapeutischen Aspekten entwickelt wurde, zeigte sich bald, daß diese Art des systemischen Denkens in Lern- und Ausbildungs-bereichen und vor allem im Coaching sinnvoll ist.
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine ganz kurze Darstellung einiger NLP Prinzipien.
Grundlegendes Prinzip im NLP:
Der Weg vom Ziel zur Problemlösung
Jede Arbeit im NLP, sei es z.B. Ressourcen übertragen, ankern, Strategiearbeit, Submodalitätenänderung, Metamodell-Fragen, Dissoziations- und Assoziationsmethoden beginnt mit einem wohlgeformten
Zielfragen:
Wohin wollen Sie, was möchten Sie erreichen?
Hier ist eine deutliche Repräsentation erforderlich, die Zielbestimmung muß folgende Merkmale aufweisen:
Ermitteln Sie, nachdem Sie die Zielbestimung durchgeführt haben, genau, was für Sie problematisch war.
Wo ist der Problemauslöser, Wie wird das Problem erlebt?
PROBLEM <<<<---------------------
Die unterschiedlichen NLP Vorgehensweisen helfen Ihnen schließlich, einen stimmigen Weg vom Problem zum Ziel zu finden. An diesem Weg befinden sich Ihre Kraftquellen, Ihre eigenen Fähigkeiten, Ihr Wissen und Ihre Einsichten. Diese Quellen werden gezielt aktiviert. Ziel im NLP ist es, eigene Ressourcen zu erkennen und zu addieren.
POBLEM
Um eine gute und wirkungsvolle Zielbestimmung mit jemanden oder mit sich selbst zu machen genügt es nicht, das Problem nur bewußt zu machen, anzuerkennen oder zu würdigen. Das mag hilfreich sein, aber eine Veränderung oder Lösung tritt erst dann ein, wenn die eigenen Ressourcen mit dem Problem und dem Zielzustand verbunden werden.
Das N im NLP steht für diesen grundlegenden neurologischen Prozeß.
Mit Hilfe der Sprache konstruieren wir einen Teil unserer inneren Vorstellungen über die Welt. Wir erzeugen uns sprachlich die Bedeutungen, die wir dann als Glaubenssätze für unser Leben als bestimmend einsetzen.
GENERALISIERUNGEN, TILGUNGEN und VERZERRUNGEN sind Gestaltungsmittel dazu, sie können uns aber manchmal Handlungsmöglichkeiten erschweren.
Beispiel einer Generalisierung: "Der Markt ist härter geworden!"
Beispiel einer Verzerrung: "Ihre Fragerei macht mich neugierig!"
Beispiel einer Tilgung: "Ich bin begeistert"
Wer sprachlich sehr viel generalisiert, tilgt oder verzerrt, beraubt sich seiner Handlungsaktivität und schafft sich Zwänge.
Im NLP-Metamodell der Sprache werden diese drei Bausteine der Sprachkonstruktion nochmals unterteilt. Mit Fragen nach dem Metamodell können Sie Ziel und Problem sehr schnell bestimmen, spezifische Ressourcen entdecken und nutzbar machen.
Das Metamodell taugt sehr gut als Diagnosemittel und zur Verbesserung der eigenen kommunikativen Fähigkeiten.
Das L im NLP steht für dieses linguistische Modell.
Es gibt hunderte von NLP-"Programmen", die helfen, den bereits geschilderten Weg vom Ziel über die Ressource zur Problemlösung zu finden und das gewünschte Ziel zu erreichen.
Der Anwendungsbereich reicht von Ängsten vor einer bestimmten Aufgabe oder gegenüber einer Autoritätsperson bis hin zu generativen Lernstrategien, die Kreativität und Entscheidungsfähigkeit stärken.
Für den Geschäfts- und Vertriebsbereich ist vor allem der Umgang mit Zielen, Ängsten, Motivation, Kommunikations- und Enscheidungsstrategien interessant,
Als Überblick sollen einige Grundtechniken des NLP kurz dargestellt werden:
Ankern meint die Verbindung eines stark erlebten inneren Zustandes, eines Gefühls, einer mächtigen Phantasie oder einer positiven Lernerfahrung aus der Vergangenheit, mit einem Auslöse-Reiz. Dieser Reiz kann eine Berührung, ein Klang, ein Wort oder eine Geste sein. Wichtig ist die Entdeckung, daß der Reiz (Anker) selbst gesetzt und wieder abgerufen werden kann.
Assoziation: Ein Gefühl, eine Stimmung, eine angespannte Sitzung, eine Verhandlung, eine Präsentation kann assoziiert wahrgenommen werden. Wenn Sie assoziieren, dann sind Sie ganz mit dem jeweiligen Erlebnis verbunden. Sie befinden sich im Erleben und können momentan keine Distanz aufbauen. Das kann förderlich oder hemmend sein, je nach Situation.
Dissoziation findet statt, wenn Sie sich selbst wahrnehmen können, wie Sie sich in einer Situation verhalten. Möglich, daß Sie sich selbst sehen, (z.B. wie Sie eine Verhandlung führen, wie Sie auf den Kunden reagieren) oder daß Sie sich selbst hören (wie Ihre Stimme klingt). Dissoziation bringt immer Distanz zu überwältigenden Gefühlen und ermöglicht Ihnen, auch aus negativen Situationen zu lernen.
Submodalitäten Sind Eigenschaften der Modalitäten, der Sinnesyteme:
SEHEN: hell-dunkel, groß-klein, farbig oder schwarzweiß, ..
HÖREN: laut-leise, hoch-tief, bass-diskant,...
FÜHLEN: stark-schwach, rauh-weich, schwer-leicht,...
Submodalitäten ändern sich unter der Wirkung der Sprache und sie ändern die Sprache. Wann immer Sie in Generalisierungen, Tilgungen oder Verzerrungen sprechen, üben Sie direkten Einfluß auf Ihr Erleben und auf die inneren Prozesse Ihrer Kommunikationspartner aus. Mit Veränderung von Submodalitäten können auch Erlebnisse verstärkt oder abgeschwächt werden. Beispiel: Stellen Sie sich Ihre nächsten Ferien vor. Machen Sie jetzt dieses innere Bild etwas farbiger, ziehen Sie es näher zu sich heran, machen Sie es größer und heller, bereichern Sie es jetzt durch Geräusche, die Sie gerne hören und nehmen Sie war, was passiert ist. Hat Ihre Ferienvorstellung an Attraktivität gewonnen?
Strategien beschreiben die Abfolge, in der Sie Ihre Sinnesmodalitäten gebrauchen. Wie wechseln Ihre inneren Bilder mit Geräuschen, Worten oder Sätzen ab?
Beispiel: Eine Motivationsstrategie könnte wie folgt aussehen:
Wenn Sie Ihre persönliche Lern-, Motivations-, oder Entscheidungsstrategie kennen, dann können Sie diese mit NLP Techniken verbessern und auf andere Bereiche anwenden.
Für dieses Herausfinden und Umgestalten von Programmen des persönlichen Erlebens steht das P im N L P.
© THINK GmbH, Franz Stowasser