

Think Gesellschaft für neue
Kommunikationsstrategien mbH
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Pflümli
Nur gereifte Früchte, frisch und duftend
vom Baum in die großen Maischefässer
und dort über drei Monate weiter reifen und
fermentiern lassen. dann, beim Brennen schmeckt
es im ganzen Haus nach guten Pflaumen.
Den Duft, den Geschmack und das
Wissen um absolute Reinheit kannst Du
jetzt genießen !!
Kirsch
Der Klassiker unter den Schwärzwaldgeistern.
Hier allerdings mit großen Quinten, Nonen und
übermnäßigen Terzen bereichert, denn jeden Brand
hat ein anderes Saxophon Stück begleitet. Es
wäre allerdings für den Anfang mutig, gleich
"Take five" zu nehmen.
Apfel
Erst 3 Jahre im Glasballon, damit er
dann weich und klar ins Eichenfaß konnte.
Ein milder Apfeltraum mit dem Geschmack
und dem Duft einer reichen Herbsternte.
Mirabelle
oder Mira, wie sie zärtlich genannt wird
ist nicht nur Schnaps, sondern auch Musik,
denn jeder Brennvorgang wurde mit mindestens

15 Minuten Saxophon und Holzophonklängen
durchgeführt.
1. Saxophon
Das Saxophon bildet für mich eine Auflösung und gleichzeitig eine Verfestigung des Selbstbezuges. Schon die Form des Instrumentes erinnert, führt man sie konsequent fort, an eine liegende Acht, das mathematiche Zeichen für das Unendliche. Durch das gebogene Horn sind die erzeugten Töne immer direkt hörbar, auf doppelte Art sogar, einmal über die Schwingung am Mundstück, dann über den Trichter. Vielleicht stellt das Nervensystem ja auch hier Vergleiche an.
Alt Saxophon
Das Alto liegt beim Spielen sehr hoch am Körper und erregt mit seiner Frequenz hauptsächlich den Herzbereich. Im mittleren Register entsteht der Eindruck einer Klarheit, als würde die Welt durchsichtig. Diese Klarheit kann eine eigene Dynamik bekommen und selbst Töne fordern. Dies treibt den Spieler zu immer neuen gewagten Versuchen in höhere Register, während mit der Entwicklung des Klarheitsrausches die tieferen Töne mehr und mehr vernachlässigt werden. Ganz anders zu Beginn des Spiels. Da wird vor allem versucht, wohlklingende Töne auf dem unteren Register zu erzeugen, die Begegnung mit dem Instrument ist ein sich annähern, ein immer wieder neues austesten und verändern der Klänge.
Tenor Saxophon
Hier bezieht sich der Spieler oder die Spielerin nicht auf das Instrument, sondern auf den Ton. Der Ton scheint vom Instrument selbst zu kommen und fordert eine Beziehung. Der Tonerzeuger ist nebensächlich, der Toncharakter dominant. Die Art des Tones wird wie durch ein Eigenleben des Tenorhorns geformt und ich erlebe das Spiel immer wieder als eine direkte Kommunikation mit dem Instrument. Das Tenor scheint manchmal etwas widerspenstig zu sein, wenn ich längere Zeit auf dem Alto gespielt habe, dann fordert es den lockereren Ansatz, die Annäherung an den eigenen Charakter, das Abwarten heraus.

Der Brennmeister beschallt den Schnaps
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