

Think Gesellschaft für neue
Kommunikationsstrategien mbH
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Was kann Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP)?
NEURO
bezieht sich auf unser Nervensystem, das Informationen über unsere fünf Sinne verarbeitet: VISUELL. AUDITIV, KINÄSTHETISCH, OLFAKTORISCH, GUSTATORISCH - also sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken.
LINGUISTIC
meint die Sprache und die anderen, nicht sprachlichen Kommunikationsmuster, in denen wir Vorstellungen und Gedanken codieren, ordnen und mit Bedeutung versehen um innere Bilder, Klänge oder Wortschleifen, Gefühle und Emotionen in der Kommunikation mitzuteilen.
PROGRAMMING
bezeichnet die Fähigkeit, Programme, die wir in unserer Kommunikation benützen, erkennen und anwenden zu können. So lernen wir, unser neurologisches System zu selbst sinnvoll zu gebrauchen und erreichen die gewünschten Ziele.
Wer braucht Kenntnisse in Neuro-Linguistik?
Kommunikatoren, die Ihren Fachgebieten excellente Leistungen erbringen wollen und müssen. Personalmanager, Coaches, Trainer, Sonderpädagogen, Lehrer, Psychologen, Berater, Sozialpädagogen, Erzieher. Wer die traditionellen Kommunikationswerkzeuge wie Gesprächs-, Gestalttherapie oder Transaktionsanalyse kennt wird im NLP eine praxisorientierte Erweiterung finden.
NLP entstand in den siebziger Jahren, als zwei Amerikanische Wissenschaftler, sich eine einfache, aber faszinierende Frage stellten:
Was ist der Unterschied zwischen Menschen, die bestimmte Fähigkeiten vollkommen entfalten und Menschen, denen das nicht oder nur teilweise "gegeben" zu sein scheint?
Um herauszufinden, was die Essenz hervorragender Kommunikation ist, wurden sie Schüler berühmter Kommunikatoren wie Milton Erickson, Virginia Satir, Fritz Pearls oder Gregory Bateson. Neugierig fanden sie heraus, welche Elemente der menschlichen Denkweise diese Kommunikationskünstler beflügeln. Aus dem Interesse, subjektives Fühlen, Erleben und Handeln anderer Menschen zu verstehen, zu strukturieren und lernbar zu machen entstand NLP.
NLP fragt: Welche Strukturen hat Ihre subjektive Erfahrung, welche Denkmuster werden offensichtlich, wie können diese Muster erkannt und verbessert werden? Wie organisieren Sie Ihre Orientierungs-, Denk-, Motivations-, Lern-, und Entscheidungsprozesse?
NLP gibt Modelle um z.B. erfolgreiches Lernverhalten als Muster oder Strategie zu erkennen, zu beschreiben und weiterzuvermitteln.
Auf welche Art bauen Sie sich Ihr Weltbild, Ihre Wertvorstellungen, Ihr Selbstbild auf und durch welche Prozesse schränken Sie sich dabei selbst ein?
NLP strukturiert diese Prozesse, um Veränderungen zu ermöglichen. Obwohl NLP ursprünglich unter therapeutischen Aspekten entwickelt wurde, zeigte sich bald, daß diese Art des systemischen Denkens vor allem in Lern- und Ausbildungsbereichen sinnvoll ist.
Grundlegendes Prinzip im NLP:
Der Weg vom Ziel zur Problemlösung
Jede Arbeit im NLP, sei es z.B. Ressourcen übertragen, ankern, Strategiearbeit, Submodalitätenänderung, Metamodell-Fragen, Dissoziations- und Assoziationsmethoden (eine Erläuterung dieser Fachbegriffe finden Sie im Anhang) beginnt mit einem wohlgeformten
ZIEL
Zielfragen:
Wohin wollen Sie, was möchten Sie erreichen?
Hier ist eine deutliche Repräsentation erforderlich, die Zielbestimmung muß folgende Merkmale aufweisen:
a) sinnlich konkret, d.h. visuell, auditiv und gefühlsmäßig wahrnehmbar.
b) selbst erreichbar - unabhängig von anderen
c) positiv formuliert, der Zielsatz darf keine Verneinungen enthalten
d) in einem bestimmten Kontext - es muß klar sein, mit wem, wann und wo das Ziel gilt.
e) ökologisch, d.h. für Ihre persönliche Identität harmonisch.
Und erst danach die Problembestimmung:
Ermitteln Sie genau, was für Sie problematisch ist.
Wo ist der Problemauslöser?
Wie wird das Problem erlebt?
PROBLEM <<--------------------- ZIEL
Plus Ressourcen
Die unterschiedlichen NLP Vorgehensweisen helfen Ihnen schließlich, einen stimmigen Weg vom Problem zum Ziel zu finden. An diesem Weg befinden sich Ihre Kraftquellen, Ihre eigenen Fähigkeiten, Ihr Wissen und Ihre Einsichten. Diese Quellen werden gezielt aktiviert. Ziel im NLP ist es, eigene Ressourcen zu erkennen und zu addieren.
POBLEM Zufügen von Ressourcen ZIEL
Um eine gute und wirkungsvolle Zielbestimmung mit jemanden oder mit sich selbst zu machen genügt es nicht, das Problem nur bewußt zu machen, anzuerkennen oder zu würdigen. Das mag hilfreich sein, aber eine Veränderung oder Lösung tritt erst dann ein, wenn die eigenen Ressourcen mit dem Problem und dem Zielzustand verbunden werden.
Das im N im NLP steht für diesen grundlegenden neurologischen Prozeß.
Das Metamodell der Sprache
Mit Hilfe der Sprache konstruieren wir einen Teil unserer inneren Vorstellungen über die Welt. Wir erzeugen uns sprachlich die Bedeutungen, die wir dann als Glaubenssätze für unser Leben als bestimmend einsetzen.
GENERALISIERUNGEN, TILGUNGEN und VERZERRUNGEN sind Gestaltungsmittel dazu, sie können uns aber manchmal Handlungsmöglichkeiten erschweren.
Beispiel einer Generalisierung: "Der Markt ist härter geworden!"
Beispiel einer Verzerrung: "Ihre Fragerei macht mich neugierig!"
Beispiel einer Tilgung: "Ich bin begeistert"
Wer sprachlich sehr viel generalisiert, tilgt oder verzerrt, beraubt sich seiner Handlungsaktivität und schafft sich Zwänge.
Im NLP-Metamodell der Sprache werden diese drei Bausteine der Sprachkonstruktion nochmals unterteilt. Mit Fragen nach dem Metamodell können Sie Ziel und Problem sehr schnell bestimmen, spezifische Ressourcen entdecken und nutzbar machen.
Das Metamodell taugt sehr gut als Diagnosemittel und zur Verbesserung der eigenen kommunikativen Fähigkeiten.
Das L im NLP steht für dieses linguistische Modell.
Veränderungen durch NLP
Es gibt hunderte von NLP-"Programmen", die helfen, den bereits geschilderten Weg vom Ziel über die Ressource zur Problemlösung zu finden und das gewünschte Ziel zu erreichen.
Der Anwendungsbereich reicht von Ängsten vor einer bestimmten Aufgabe oder gegenüber einer Autoritätsperson bis hin zu generativen Lernstrategien, die Kreativität und Entscheidungsfähigkeit stärken.
Für den Geschäfts- und Vertriebsbereich ist vor allem der Umgang mit Zielen, Ängsten, Motivation, Kommunikations- und Enscheidungsstrategien interessant,
Als Überblick sollen einige Grundtechniken des NLP kurz dargestellt werden:
Ankern meint die Verbindung eines stark erlebten inneren Zustandes, eines Gefühls, einer mächtigen Phantasie oder einer positiven Lernerfahrung aus der Vergangenheit, mit einem Auslöse-Reiz. Dieser Reiz kann eine Berührung, ein Klang, ein Wort oder eine Geste sein. Wichtig ist die Entdeckung, daß der Reiz (Anker) selbst gesetzt und wieder abgerufen werden kann.
Assoziation: Ein Gefühl, eine Stimmung, eine angespannte Sitzung, eine Verhandlung, eine Präsentation kann assoziiert wahrgenommen werden. Wenn Sie assoziieren, dann sind Sie ganz mit dem jeweiligen Erlebnis verbunden. Sie befinden sich im Erleben und können momentan keine Distanz aufbauen. Das kann förderlich oder hemmend sein, je nach Situation.
Dissoziation findet statt, wenn Sie sich selbst wahrnehmen können, wie Sie sich in einer Situation verhalten. Möglich, daß Sie sich selbst sehen, (z.B. wie Sie eine Verhandlung führen, wie Sie auf den Kunden reagieren) oder daß Sie sich selbst hören (wie Ihre Stimme klingt). Dissoziation bringt immer Distanz zu überwältigenden Gefühlen und ermöglicht Ihnen, auch aus negativen Situationen zu lernen.
Submodalitäten Sind Eigenschaften der Modalitäten, der Sinnesyteme:
SEHEN: hell-dunkel, groß-klein, farbig oder schwarzweiß, ..
HÖREN: laut-leise, hoch-tief, bass-diskant,...
FÜHLEN: stark-schwach, rauh-weich, schwer-leicht,...
Submodalitäten ändern sich unter der Wirkung der Sprache und sie ändern die Sprache. Wann immer Sie in Generalisierungen, Tilgungen oder Verzerrungen sprechen, üben Sie direkten Einfluß auf Ihr Erleben und auf die inneren Prozesse Ihrer Kommunikationspartner aus. Mit Veränderung von Submodalitäten können auch Erlebnisse verstärkt oder abgeschwächt werden. Beispiel: Stellen Sie sich Ihre nächsten Ferien vor. Machen Sie jetzt dieses innere Bild etwas farbiger, ziehen Sie es näher zu sich heran, machen Sie es größer und heller, bereichern Sie es jetzt durch Geräusche, die Sie gerne hören und nehmen Sie war, was passiert ist. Hat Ihre Ferienvorstellung an Attraktivität gewonnen?
Strategien beschreiben die Abfolge, in der Sie Ihre Sinnesmodalitäten gebrauchen. Wie wechseln Ihre inneren Bilder mit Geräuschen, Worten oder Sätzen ab?
Beispiel: Eine Motivationsstrategie könnte wie folgt aussehen:
1) Sie sehen sich selbst in einem klaren, großen und lebendigen Bild, das eine Situation zeigt, in der Sie eine Aufgabe zu Ihrer vollen Zufriedenheit zu Ende gebracht haben.
2) Hören Sie, was in dieser Situation gesprochen wird oder welche Geräusche dort vorherrschen.
3) Gehen Sie sicher, daß Sie ganz zufrieden sind.
4) Ersetzen Sie das Ausgangsbild nun durch einen Prozeß, für den Sie motiviert sein möchten.
5) Achten Sie genau darauf, was sich verändert, Sie werden eine Flut von Informationen über Ihre Motivationsstruktur erhalten.
Wenn Sie Ihre persönliche Lern-, Motivations-, oder Entscheidungsstrategie kennen, dann können Sie diese mit NLP Techniken verbessern und auf andere Bereiche anwenden.
Für dieses Herausfinden und Umgestalten von Programmen des persönlichen Erlebens steht das P im N L P.
© THINK GmbH, Franz Stowasser
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